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-con-ta- News
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Merlin Bauer stellt das Multiple Nr. 1 „FRUST“ vor, eine weiße Unterhose mit rotem Aufdruck „Liebe deine Stadt“ aus 100% Fair-Trade-Biobaumwolle.
Ein kurzer Einblick in unsere Produktion.
Interview mit unserem EDI Experten
Frage: Hallo Herr Stojanovic, bitte stellen Sie sich kurz vor.
AW: Ich bin Informatikkaufmann und seit Juni 2013 arbeite ich bei -con-ta-.
Frage: Was ist Ihre Hauptaufgabe bei -con-ta-?
AW: Meine Hauptaufgabe konzentriert sich auf den elektronischen Datenaustausch mit den Kunden. Diesen Datenabgleich nennen wir EDI. Mit dem EDI rufen wir in regelmäßigen Abständen Daten von Kunden über eine entsprechende Schnittstelle ab. Mit diesem individuell abgestimmten Datenaustausch bekommen wir ohne Zeitverzug die Daten, welche wir für das optimale Warenbestandsmanagement mit den Kunden benötigen. Das sind hauptsächlich Daten wie Abverkaufszahlen, Inventurbestände und Bestellungen. Weiter übermitteln wir auch in Absprache mit den Kunden Liefer- sowie Rechnungsdaten. Im Bereich EDI verfügen wir über eine sehr starke Sachkompetenz. Dank unserer hausinternen EDV Abteilung sind wir in der Lage, in kürzester Zeit EDI-Daten bereitzustellen und eine zuverlässige EDI-Anbindung zu jedem Kunden zu schaffen. Mit unserem Wunsch, alle Kunden mit EDI-Bedarf optimal zu betreuen, entstand auch die Idee hier einen Schritt weiter zu gehen, in dem wir das -con-ta- Partners Programm entwickelten. Für dieses Programm bin ich ebenfalls zuständig.
Frage: Können Sie uns das -con-ta- Partners Programm erklären?
AW: Ja, klar. -con-ta- Partner (CP) ist, wenn man so will, unsere konsequente Weiterentwicklung des EDI-Systems. Wir unterscheiden zwischen indirektem und direktem CP. Beim indirekten CP bekommen wir vom Kunden nur Bestelldaten per EDI zugestellt und beim direkten CP rufen wir die entsprechenden Daten in Abstimmung mit dem Kunden täglich ab. Der Unterschied zwischen dem EDI- und dem CP-Kunden liegt darin, dass wir bei unseren CP-Kunden die optimale Warenbestandspflege auf der Verkaufsfläche mit übernehmen. Im Vorfeld legt der Kunde seine Mindestbestände im Artikelstamm fest und gibt uns Daten für die Preisauszeichnung vor. Täglich überwachen wir die Warenbestände auf der Verkaufsfläche unserer Kunden mittels EDI-Datenabruf. Einmal wöchentlich wird dann der Kunde mit der benötigten Ware beliefert. Somit unterstützen wir den Kunden dabei optimal auf der Verkaufsfläche sortiert zu sein. Ergänzend zu diesem Service bieten wir unserem CP-Kunden zusätzlich eine kostenlose Preis- sowie Rotpreis-Auszeichnung an. Ohne zusätzliches Handling kann der Kunde die Ware dann direkt auf der Fläche neu einsortieren und sofort abverkaufen.
Frage: Ist das nicht ein großer Aufwand für jeden Kunden individuelle Preis-/Rotpreis-Etiketten zu drucken und die Artikel entsprechend auszuzeichnen?
AW: Selbstverständlich ist das ein großer Aufwand. Letztendlich profitiert der Kunde aber von dieser besonderen Dienstleistung und gemeinsam punkten wir auf der Verkaufsfläche beim Endkunden. Somit haben wir durch die professionelle Preisauszeichnung eine partnerschaftliche Winwin-Situation.
Frage: Bieten das alle Wäschelieferanten an?
AW: Das ist eine gute Frage. Sicherlich sind wir einer der wenigen Firmen, wenn nicht die einzige, die eine kostenlose Preisauszeichnung speziell nach Kundenwunsch anbietet. Außerdem sind wir sehr stolz darauf, dass unser System und auch die unkomplizierte Kommunikation immer wieder als sehr positiv bewertet werden.
Frage: Was muss der Kunde tun, wenn er sich an unser EDI-System anbinden lassen will bzw. wenn er beim CP-Programm teilnehmen möchte?
AW: Zunächst sollte der Kunde mit mir Kontakt aufnehmen. Gemeinsam besprechen wir dann, welche Möglichkeiten der Kunde für einen elektronischen Datenaustausch hat. Für jeden Kunden lässt sich hier eine individuelle Lösung erarbeiten. Wir ermöglichen den Datenaustausch mit kleinen Warenwirtschaftssystemen sowie auch mit komplexen Datenbanken.
Die Teilnahme an -con-ta- Partner ist unverbindlich und jederzeit möglich. Rufen Sie doch einfach an, ich beantworte Ihnen gerne all Ihre Fragen. Tel.: 0 74 32/97 95-2 90 oder per Mail dstojanovic@conta.de
Interview mit unserer Schnitttechnikerin
Frage: Hallo Frau Geppert, Sie haben einen sehr interessanten Job bei -con-ta-. Bitte stellen Sie sich kurz vor und erzählen Sie, was genau Sie bei -con-ta- machen.
Geppert: Mein Name ist Heike Geppert und ich bin seit dem 1. Mai 2014 als Schnitttechnikerin bei -con-ta- tätig. Mein Aufgabengebiet umfasst zum einen die Erstellung der Erstschnitte, die Schnittoptimierung nach der Anprobe des Prototyps, die Gradierung und Überwachung bis zum produktionsreifen Schnitt. Zum anderen berechne ich für die Produktionsplanung und die Kalkulation den Verbrauch der Stoffe und die der Zutaten. Die Verwaltung der Daten im PDM (Produktdatenmanagement) ist dabei unerlässlich.
Frage: Können Sie uns erklären was ein Erstschnitt, eine Gradierung und was ein Produktionsschnitt ist?
Geppert: Der Erstschnitt ist der erste Schnitt den wir in Mustergröße machen, nachdem wir von unserer Designerin eine neue Vorlage (Zeichnung + Zusatzinformationen bezügl. Verarbeitung und Material) bekommen haben. Nach dem Nähen des Prototyps probieren wir diesen am Model an. Bevor wir den Produktionsschnitt machen können, müssen wir den Schnitt für alle Größen im Vergleich zur Mustergröße verkleinern bzw. vergrößern. Diesen Vorgang nennt man Gradieren. Um den Schnitt für alle Größen optimieren zu können müssen wir ihn ausprobieren. D.h. wir geben Größensätze zum Nähen in Auftrag, die dann zur Probe getragen werden.
Frage: Wie bzw. mit welchem Programm werden die Schnitte erstellt?
Geppert: Grundsätzlich erfolgt die Schnitterstellung an einem CAD Programm (computer-aided design). Wir haben hier 2 Möglichkeiten: Entweder wir haben einen Papierschnitt der von Hand erstellt wurde. Dieser kann mit einer speziellen Digitalkamera fotografiert werden und wird dann mit Hilfe unserer Software ins CAD-Programm übertragen. Im CAD-Programm muss dieser Schnitt dann überarbeitet werden. Die zweite Möglichkeit ist, von einem bereits im System vorhandenen Schnitt als Referenz auszugehen und diesen entsprechend der Vorlage abzuwandeln.
Frage: In welchen Größen stellt -con-ta- Wäsche her?
Geppert: Bei den Damen von Größe 36 bis 60, wobei Größe 60 eher die Ausnahme ist. Aber auch diese Größen werden bei bestimmten Qualitäten nachgefragt und unser Ziel ist natürlich, dass die Wäsche auch bei Randgrößen optimal passt. Bei Herren gehen wir bis Größe 15.
Frage: Wieso wurde in einen neuen, innovativen, digitalen Plotter investiert?
Geppert: Mit Hilfe dieses Plotters können wir die Schnittschablonen aus festem Karton automatisch ausschneiden. Diese dienen dann in der Produktion als Schablone/Arbeitsvorlage. Die Daten aus dem CAD System werden in Sekundenschnelle übertragen um Schablonen in Originalgröße zu fertigen. Außerdem haben wir einen vollautomatischen Cutter in der Produktion, hier müssen die Schnittlagebilder für jede Größe gelegt und über das Netzwerk an den Cutter geschickt werden. Diese Bilder werden dann vom Zuschneider aufgerufen und für den Zuschnitt direkt verwendet. Es gibt immer viel zu tun und ich freue mich auf eine spannende Zukunft.
Spende an Balkanopfer
Für das Traditionsunternehmen steht die soziale Verantwortung und Nachhaltigkeit an oberster Stelle. Als einer der letzten vollstufigen Wäschehersteller
in Deutschland setzt -con-ta- ein
klares Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort Deutschland.
Der sozialen Verantwortung auch überregional bewusst, beteiligte sich das Unternehmen an einer Spendenaktion für die Balkanflutopfer. Mit den Partnern/Geschäftsfreunden vor Ort unterstützte -con-ta- die hilfsbedürftigen Familien mit einer großzügigen Wäschespende.
Nachhaltigkeit ist für -con-ta- auch im Bereich der Wäscheherstellung sehr wichtig
So ist das Unternehmen nach dem Global Organic Textile Standard (GOTS) zertifiziert.
Strenge Kriterien müssen für die Zertifizierung nachgewiesen und eingehalten werden.
So trägt man Verantwortung auf der Haut.
Natürliche und nachhaltige
-Wäsche zum Wohlfühlen-
.. Unterhose der Welt
Diesen Freitag (30.05.2014) bis Sonntag (01.06.2014) findet in Albstadt-Tailfingen zum zweiten Mal der UCI MTB World Cup statt. Und diesmal ist -con-ta- live dabei!
Auf dem Parkplatz (gegenüber Thalia-Parkplatz) an der unteren Bachstr. 60 wird für die ganze Familie viel geboten. Die Besucher erleben die Einzigartigkeit von -con-ta- hautnah. In der Erlebniswelt können Interessierte die vollstufige Produktion, angefangen mit der Idee im Atelier, über die Strickerei, Veredelung, Zuschnitt, Näherei bis hin zum fertigen Produkt im Laden, erleben.
Die kleinen Besucher können Ihre eigene Kreativität in der Bastel- und Malecke unter Beweis stellen.
Die Firma -con-ta- hat eigens für das Event ein limitiertes Shirt entworfen, welches es erstmals an dem Wochenende zu kaufen gibt.
Für das leibliche Wohl wird durch die Ski- und Snowboardschule des WSV Tailfingen gesorgt und jeder der seinem Glück auf die Sprünge helfen möchte, darf beim Gewinnspiel mitmachen und am Glücksrad drehen.
Für alle die ihre Fahrräder waschen lassen möchten, steht am Samstag ein kostenloser „bike-wash“ zur Verfügung. Und Radsport Mabitz stellt die neuesten Fahrräder aus und bietet ein „bike-repair“ an.
Als besonderes Highlight wird die wahrscheinlich größte Unterhose der Welt die Besucher zum Staunen bringen.
Der Fabrikverkauf ist selbstverständlich am Freitag und Samstag geöffnet. Kommen Sie, es wird sich lohnen!
Interview mit Peter Maute
Frage: Hallo Herr Maute, Sie sind seit 2008 Strickereileiter bei -con-ta-. Bitte stellen Sie kurz Ihre Abteilung vor.
Maute: Meine Abteilung hat insgesamt 12 Mitarbeiter. Seit dem 01.09.2013 haben wir auch wieder einen Auszubildenden. In 2 Schichten produzieren wir auf über 100 Strickmaschinen je nach Qualität ca. 8 bis 12 Tonnen Stoff in der Woche. Wir stricken in den Feinheiten von 14E* bis zu 28E auf Strickmaschinen mit einer bzw. 2 Fontouren. (Feinripp, Interlock, Single ist die größte Palettengruppe an Maschinen).
Frage: Warum benötigt -con-ta- so viele Strickmaschinen?
Maute: Wir haben eine sehr große Artikelvielfalt und wir benötigen für die unterschiedlichen Artikelgruppen sowie unterschiedlichen Garntypen auch mehrere Strickmaschinentypen. Hinzu kommt, dass wir fast alle Artikel ohne Seitennähte anbieten und somit brauchen wir von jedem Maschinentyp dann auch mehrere Zollweiten. Wenn Sie so wollen, produzieren wir für fast jede Konfektionsgröße eine bestimmte Schlauchweite. Manche Maschinen gibt es nur bei uns, das sind echte Unikate. Mit diesen Maschinen können wir ganz spezielle nahtlose Artikel herstellen, die sonst kein anderer produzieren kann. Diese Maschinen werden natürlich bei uns gehegt und gepflegt. Die große Anzahl an Strickmaschinen macht uns nicht nur flexibel sondern ist auch die Basis für unser vollstufiges Geschäft. Das „Know-How“ und die Unabhängigkeit ist ganz wichtig für uns.
Frage: Was hat sich im letzten Jahr so alles verändert in Ihrer Abteilung?
Maute: Jede Menge! Wir haben 3 neue Maschinen gekauft um unser Produktionsspektrum zu erweitern. Wir haben auch sehr viele neue Qualitäten und Artikel entwickelt. Neue Produkte zu entwickeln ist nicht nur eine Herausforderung, sondern macht auch sehr viel Spaß, da es spannend ist zu erleben wie groß die Potenziale und Möglichkeiten in meiner Strickerei sind. Im vergangenen Jahr haben wir gut 1/3 der Maschinen generalüberholt. Besonders stolz sind wir auf unser kompetentes Team, welches durch unsere zuverlässige Auszubildende tatkräftig unterstützt wird.
Frage: Wie geht es weiter in 2014?
Maute: Viele neue Muster und natürlich die weitere Überholung der übrigen Maschinen steht auch noch an. Ja und wenn die Zeit reicht noch viel viel mehr …
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